Bettdecken mit Kapok-Füllung

Bettdecken mit Kapok-Füllung

Die Kapokfaser ist eine Hohlfaser mit einem großen Lufteinschluss. Dadurch ist die Faser leicht und isoliert sehr gut.
Eine natürliche Wachsbeschichtung sorgt außerdem dafür, dass Feuchtigkeit über die Hohlfasern schnell
weitergeleitet aber nicht zurückgehalten oder gar aufgesogen wird. Die Faser und damit das Innenleben
der mit ihr gefüllten Matratzen bleibt deshalb trocken. So trocken, dass Kapok über Jahrzehnte
als Füllung für Schwimmwesten und Rettungsringe verwendet wurde.

Gesundes Schlafen: Das gefürchtete feuchtwarme Bakterien und Ungeziefer fördernde Bettklima kann
also nicht entstehen. Eine wichtige Voraussetzung für die Entwicklung und Vermehrung von Milben ist
aber ein feuchtwarmes Matratzenklima. Nur in feucht-warmer Umgebung können Milben leben und
Hautschuppen überhaupt verdauen und sich davon ernähren. Die Kapokfaser besteht ganz überwiegend
aus Cellulose und bietet daher – anders als bei tierischen Fasern – für Ungeziefer aller Art
keine interessante Nahrung. Kurz: Kapok ist für Ungeziefer und Milben äußerst unwirtlich.

Die Kapokfaser ist auch bekannt wegen ihrer anti-bakteriellen Wirkung. So wird verständlich,
dass diese Faser in vielen alten Kulturen und bis in die Neuzeit hinein sogar zur Wundversorgung
verwendet worden ist. Albert Schweizer stieß bei seiner Arbeit in Afrika auf Kapok und nutzte diesen
Vorteil in seiner Klinik. In der Fachliteratur wird seit über 100 Jahren auf die einzigartige Kombination
von hygienisch vorteilhaften natürlichen Faktoren und auch einen der Faser anhaftenden Bitterstoff
hingewiesen, der zusätzlich die Milbenentwicklung hemmt.

Durch den Einsatz von Kapok wird der Milbenbefall im Vergleich zu anderen Naturbettwaren reduziert,
was für Allergiker vorteilhaft sein kann.

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